WHO IS OMI?

Da sich so ein Grazermadl häufig auf Instagram herumtreibt, stach ihr der neue In-Drink Omi´s Apfelstrudel schon länger ins Auge. Lauter Mädels und Jungs, und sogar einige Hundal und Katzal, werben mit verflüssigter österreichischer Süßspeise und grinsen dabei – voll Liebe erfüllt – in die Kamera. Seit 2013 gibt es den Saft bereits. Binnen weniger Jahre entpuppte er sich als österreichischer Exportschlager schlechthin. Aber wer steckt nun hinter der Omi? Neugierig wie ich bin, schrieb ich die Omi an, und siehe da, binnen weniger Minuten antwortete die Social-Media versierte Rentnerin und beteuerte mir – ihrem lieben Enkerl – dass sie jederzeit auf ein Tratschal Zeit hätte…

InstagramGallery

So hieß es in der Rubrik Market Watch vom Wall Street Journal: „How about a nice cold glass of apple strudel?“ – Die Steirer schafften es im Zuge der Fancy Food Show in New York unter den 13 Highlights des Events aufgelistet zu werden.

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Also ein Geheimnis enthülle ich gleich mal vorweg: Hinter dem Getränk steht keine „reale“ Ü-60erin, die den ganzen Tag am heimischen Herd Nachspeisenvariationen verflüssigt. In den Köpfen der vier Gründungsmitglieder – Mike Reiter, Philipp Maier, Ries Bouwman und Fred Kendlbacher – ist sie aber schon lange kein fiktives Wesen mehr. Das merkt man besonders dann, wenn man die vier über ihre Omi sprechen hört. So viel Liebe wie die Omi ihren Enkerln im Netz entgegenbringt, bringen die Herren auch ihrer Omi entgegen. So steht die „Apfelstrudel Omi“ irgendwie repräsentativ für alle Omis dieser Welt. Für alle Großmütter die uns in unserer Kindheit mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnten, uns ihre bedingungslose Liebe entgegenbrachten und uns stets ein Gefühl von Heimat vermittelten. Mike Reiter spricht heute vom sogenannten „Omi Effekt“: „Jeder liebt seine Omi und jeder mag Omi´s Apfelstrudel. Beim ersten Schluck aus Omi’s Flasche entsteht plötzlich ein unerwartet überraschendes Erlebnis. Bis jetzt hat jeder nach dem ersten Schluck gelächelt.“ Für ihn assoziieren fast alle das Getränk mit irgendwelchen Kindheitserinnerungen.

„Wer kennt ihn nicht – den Moment wenn Oma einen duftenden Apfelstrudel aus dem Backofen hervorzaubert und die ganze Familie am
Tisch heimlich auf das größte Stück vom Kuchen hofft.  Dieses Gefühl wurde jetzt in eine Flasche gefüllt…“

Das Team

Vertriebsleiter Fred, kaufmännischer Geschäftsführer Ries und die Kreativ-Köpfe der Agentur Brainsworld – Philipp und Mike

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Doch wie kam es überhaupt zu dem Schritt ein Getränk zu kreieren, dass nach einer regionalen Süßspeise schmeckt? Um die Frage zu beantworten müssen Mike Reiter und Philipp Maier nun etwas ausholen. „Wir beide führen in Leoben die Werbeagentur Brainsworld Design Studio Österreich. Leider dürfen wir offiziell kaum Referenzen nennen, da wir bei vielen Kunden einer Verschwiegenheitsklausel unterliegen“, sagt Philipp Maier. „Die Kunden sitzen in Amerika und Asien, ein Großteil der Aufträge kommt von renommierten Firmen aus aller Welt.“ Die beiden kreativen Köpfe, die sich übrigens seit dem Kindergartenalter kennen, haben auch schon vier Mal beim Green Panther abgeräumt, und so kam es, dass sie bei einer privaten Firmenfeier, bei der sie ihre Auszeichnung feiern wollten, ein bissal ins Philosophieren gerieten. ( Oder was Männer sonst so tun, wenn sie ein paar Biere getrunken haben.) „Irgendjemand hatte dann die Idee vom Apfelstrudel-Saft“,  meint Mike. „Wir hatten nie die Intension ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, und anfangs war es tatsächlich nur als Scherz gedacht. Fred, der schon viele Jahre im Getränke-Business tätig war, meinte, er könne uns den Geschmack eines Strudels in einer Flasche abfüllen.“ Binnen weniger Wochen kam der ehemalige Kunde der Agentur mit einer grünen, noch unbeschrifteten Flasche an. Fred Kendlbacher, der mittlerweile auch schon zu Mike´s und Philipp´s Freunden zählte, hatte es geschafft. Beim ersten Schluck verschlug es Mike die Sprache: „Der Omi Effekt, es war Liebe auf den ersten Schluck.“

„Seit ihrem Bestehen war die Omi bereits zweimal im amerikanischen Wallstreet Journal in der Rubrik Market Watch als Gourmetprodukt, sowie in den bekanntesten Nachrichtensendern FOX Business TV und dem RTL Nachtjournal wo sie von mehr als 100.000 Produkten in die Sendungen genommen wurden; da war er ganz schön stolz der Opi.“

Während Fred am Rezept tüftelte, kam auch noch der vierte Mann an Bord. Ries Bouwman, der blitzg´scheite und äußerst lustige Niederländer, der seit der Unternehmensgründung als kaufmännischer Geschäftsführer fungiert. Gescheit deshalb, weil er trotz seines jungen Alters bereits vier akademische Titel aufweisen kann. Und lustig ist er obendrein, wie ich feststellen durfte. Lustig ist auch die Geschichte wie er zum Team fand. „Ries hat sich in unserem Bürogebäude in Leoben eingerichtet, wir kannten uns noch nicht, aber er hat von unserer Agentur gelesen. Als wir im Zuge des Green Panthers erwähnt wurden, fand er unsere Firma so interessant, dass er uns anrief. Eigentlich wollte er Unternehmensgründern und Start-ups helfen, bei uns war er da leider falsch. Wir waren ja schon gut im Geschäft“, sagt Mike. „Beim gemeinsamen Gespräch stellte sich heraus, dass wir uns sehr sympathisch fanden. Das war auch die Zeit wo die grüne Flasche – noch ohne Logo und Namen – bereits existierte. Auch Ries fand die Idee und den Geschmack klasse, also wurde er unser kaufmännischer Geschäftsführer.“ Dann warens also vier. Vier Männer mit ihrer Omi. Im Dezember desselben Jahres (2013), priesen sie ihren Saft am Leobener Christkindlmarkt an. Ein Jahr darauf war die Omi schon in Chicago unterwegs. „Und plötzlich bekam alles eine Eigendynamik, abgefüllt wurde nicht mehr beim südsteirischen Apfelbauern, sondern bei Kärntnerfrucht„, erzählt Mike. Insgesamt erzielten sie auf der Plattform Green Rocket stolze 724.690 Euro an Investorengeldern, damit standen sie 2015 an zweiter Stelle der erfolgreichsten Crowd-Kampagnen Österreichs. Seitdem expandiert die Omi fleißig in aller Herren Länder. „Die Omisierung der Welt ist das Ziel“, lacht Mike. „Wenn einer glaubt, wir seien jetzt reich, dem kann ich nur sagen: Alles was reinfließt, wird gleich wieder investiert. In neue Ideen etwa, so gibt´s dann bald die Omi g´spritzt im neuen Gebinde.“ Am Ende des Abends – die Herren haben mich mittlerweile zu ihrer Verleihung zu den Köpfen des Jahres mitgenommen, kann ich nur sagen, dass mich die vier wirklich beeindruckt haben. Sie sind ursympathisch, lustig, kreativ und ehrgeizig – ihre Omis sind mit Sicherheit stolz auf sie…

KONTAKT

omi_2
Omi’s Apfelstrudel Headquarter:
Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH
Hammergasse 2
8792 Sankt-Peter Freienstein

 

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4 Responses
  • Denise
    Januar 27, 2017

    Ich finde Omas Apfelstrudel einfach himmlisch. Auch meine zwei kleinen lieben Ihn! Aber auch Marillenknödel mit Soda aufgespritzt ist ein super fruchtiger Durstlöscher im Sommer. I like it! Liebste Grüße Denise http://www.neumodisch.com

    • nicigoeswild
      Januar 27, 2017

      Ich finds auch total genial, das ganze Konzept. Außerdem is alles Made in Austria…sehr sympathisch!

  • Julia
    Januar 28, 2017

    Liebe Nicole,
    vielen Dank für den exklusiven Einblick in die Entstehungsgeschichte dieses sympathischen Unternehmens! Man kann sich anhand deiner Erzählung auch gut vorstellen, dass das Treffen wirklich Spaß gemacht haben muss 🙂 Ab und an leiste ich mir auch ein Flascherl von der Omi. Bin schon gespannt welche trendigen Drinks es bald schon in den Grazer Bars mit Apfelstrudel und Marillenknödel gibt 😉
    Liebe Grüße,
    Julia

  • Carrie
    Februar 1, 2017

    Danke für deinen großartigen Beitrag
    https://www.facebook.com/carrieslifestyle/posts/1593748157320906

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