Styleboards August

by

Header_Urlaub im KleiderschrankVor Kurzem schrieb mich Verena – Redakteurin bei Der Grazer – an und bat mich, ein paar Sätze zum Thema Urlaub im Kleiderschrank zusammenzufassen. In erster Linie gehe es darum, aufzuzeigen wie einfach man sich mittels Mode in Urlaubstimmung bringen kann. Auch dürfe ich gerne mit Klischees arbeiten. Und da ich mir mit Fashionboards am leichtesten tu, dachte ich mir, auch euch mit diesem Artikel gegen Fernweh zu überraschen. In meinem Beitrag Smells like Summer habe ich ja schon versucht, dieses Fernweh mittels exotischen Düften zu vertreiben. Hier möchte ich euch nun einige Outfitvorschläge aufzeigen, die es euch ermöglichen, zumindest tageweise fremde Länder und Regionen zu breisen…

Italien

Italienerinnen lieben den weiblichen und verführerischen Stil, und das, ohne jemals vulgär zu wirken. Sie lieben auffällige Farben und Musterungen, und schaffen es dennoch, zurückhaltend zu bleiben. Sie leben in einem Land, das die größten Schuh- und Taschenmanufakturen beheimatet und zeigen dies auch mit Stolz. Bei der Wahl ihrer High Heels, It-Bags und Tücher (gern auch als Gürtel oder an der Handtasche drapiert) werden sie stets Wert auf deren Qualität legen. Italienerinnen präsentieren ihre Outfits immer stolz und selbstbewusst und schaffen es, sogar reichlich tief dekolletierte Kleidungsstücke emanzipiert rüberzubringen.Italien

Midikleid mit Print & Gürtel (Zara) – Furla Metropolis Handtasche (Zalando) –Boutique Moschino Sandaletten (Zalando) – Carre Flowers Tuch von Versace (Zalando) – Guess Cat-Eye Sonnenbrille (Ottoversand) – Strohhut mint&berry (Zalando)

Ibiza

Ibiza ist unbeschwert, locker und entspannt. In Ibiza kann man viel erleben, einerseits lockt die Altstadt, andererseits findet man nirgendwo auf der Welt so viele moderne Clubs und Bars. Ibiza galt als Zufluchtsort der Hippies und genau das, spiegelt sich auch heute noch in den typischen Ibiza-Looks wider. Wallende Batikgewänder, Haarbänder aus Leder, Paisley-Bandanas, bunte Glasperlen, Häkelmode, bunte  Basttaschen, John-Lennon-Gedächtnisbrillen, flatterige Blümchen-Kleider, Schnürsandalen und coole Ethno-Muster zeugen noch heute vom Boho-Flair der 60er und 70er dieser Baleareninsel.Ibiza

Thomas Sabo Ethno Anhänger (hier) und Ethno Armband (hier) – Strandtasche von Hunkemöller (hier) – Weißes Top von Free People (hier) – Miss Selfridge Jeans Shorts (hier) – Jenny Fairy Sandale von CCC (hier) –TRIBAL 2 PACK Ringe über Zalando (hier)

Afrika

Um den Africa-Chic zu zelebrieren muss man farbtechnisch ganz tief in den Kleiderschrank greifen. Satte Farben, abstrakte ethno-inspirierte Muster und reichlich Schmuck aus Holzperlen und Federn können den Look vervollständigen. Außerdem haben afrikanische Frauen für jeden Anlass das passende Kopftuch, welches auch von Region zu Region verschieden gebunden wird. In Burkina Faso gilt das Kopftuch übrigens nicht nur als Schutz vor Regen, sondern auch vor bösen Geistern. Dann noch ein bisschen Hakuna Matata (“Es ist alles in Ordnung”) Mentalität auftragen und der Look ist komplett.Afrika

Haarband mit Blumenmuster (hier) – Oranges Leinenkeid (hier) – Schuh mit offener Ferse in gelb (hier) – Missguided Clutch (hier) – Thomas Sabo Afrikanisches Dreieck (hier)

Frankreich

La Française umgibt stets dieses gewisse Etwas. Der französische Stil gilt als Inbegriff der lässigen Eleganz, ihre Outfits sind eher schlicht im Schnitt und farblich neutral gehalten. Ihren Stil lebt jede Französin auf ihre eigene ungezwungene Art aus. Die aktuellsten Trends sind oftmals nebensächlich. Vordergründig sind eher das selbstsichere Auftreten und ein aufrechter Gang. Die Französin kleidet sich gerne chic, jedoch wird man ihr nie ansehen, dass sie Stunden im Bad oder Ankleidezimmer vergeudet. Stilbrüche, sowie eine wilde luftgetrocknete Haarmähne unterstreichen ihren Look. Zu femininen Kleidern wählt sie eine Bikerjacke, zu der maskulinen Anzughose ein elegantes Spitzentop und beim Make-up gilt: Weniger ist mehr! Wer den Look noch unterstreichen möchte kann sich ja zusätzlich ein Baguette unter den Arm klemmen. Scherz. FRANKREICH

Stoffhose Hugo Boss (hier) – Kapitänsmütze von Zara (hier) – Langer Blazer von H&M (hier) – Karl Lagerfeld T-Shirt (hier) – Vans in weiß (hier) – Boy von Chanel (hier) – Armbanduhr La Bohème von Cluse (hier)

Griechenland

Der Griechenland-Style bietet sich herrlich an, um mit Klischees zu arbeiten. Denn jeder kennt sie, die opulenten Frisuren der Griechinnen der Antike. So mussten Frauen, die in der Öffentlichkeit eine unordentliche Frisur trugen, sogar Geldstrafen zahlen. Noch heute ist der griechische Knoten sehr beliebt, vor allem bei Hochzeiten. Das Charakteristische der griechischen Mode lag, entgegen der Frisuren, in ihrer Einfachheit. Der Peplos, so der Name der Kleidung für Frauen, wurde aus einem breiten, viereckigen Stoff geformt, der an den Schultern mit einer Fibel befestigt oder mit einem Gürtel gehalten wurde und fließend bis zum Boden reichte. Heute kann man diesen Look am besten mit bodenlangen, fließenden Kleidern nachahmen, vorzugsweise in Weiß, da dies die dominierende Farbe in der antiken Modewelt war. Kombinieren würde ich diese Kleider zu hochgeschnürten Sandalen (von griechisch sandálion = Riemenschuh)_Antike_Griechin

Jenny Fairy Sandale (hier) – weißes Maxikleid von Hilfiger (hier) oder Drei Master (hier) – TomShot Armband in gold (hier) – Heine Sandalette (hier) – Kenneth Jay Lane Armband (hier)

 Der Grazer 31/2017

DER GRAZER _ Urlaub im Kleiderschrank

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

16 Responses

What do you think?