ASTROLOGIE | ÜBER DIE ANFÄNGE, HOROSKOPE UND DEN WERTEWANDEL

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„Alles was uns hier unten an Gutem und Bösen zustößt, steht dort oben geschrieben.“

Denis Diderot (1773-1784) –
französische Schriftsteller, Philosoph und Aufklärer

 

ANFÄNGE | Seit jeher haben die Menschen den Blick zu den Sternen erhoben. Und irgendwann, da fingen sie an, die funkelnden Bewegungen schlussendlich auch zu deuten. Der früheste Fund in diese Richtung soll aus dem Jahr 32.000 vor Christus stammen. Von Cromagnon-Menschen geritzte Kerben auf einer Knochenplatte, stellen laut wissenschaftlichen Untersuchungen, die Mondphasen dar. Erste astrologische Aufzeichnungen gehen allerdings erst auf die Zeit um 2.500 vor Christus zurück. Die Sumerer und Babylonier erkannten bei der Himmelsbeobachtung gewisse Zyklen, die mit einiger Erfahrung, vorausberechenbar erschienen. Später wurden diese Prognosen – wie etwa Sonnen- und Mondfinsternisse – mit positiven und negativen Ereignissen assoziiert und anhand von tausenden von Keilschrifttexten festgehalten. Ihre in Grundzügen noch heute erkennbaren Deutungs- und Berechnungsgrundlagen, erfuhr die moderne Astrologie aber erst im hellenistisch geprägten griechisch-ägyptischen Alexandria. Einer der wohl berühmtesten Kritiker des Hellenismus war der Philosoph und Skeptiker Karneades (~200 vor Christus). Er fragte, wie es möglich sei, dass Tausende in derselben Schlacht sterben müssten, obwohl sie gar nicht dasselbe Horoskop besäßen. Eine Frage, die bis heute nachhallt.

 

HOROSKOPE | Heute weiß man, dass es verhältnismäßig wenig Menschen mit identem Geburtshoroskop1 gibt. Wenn doch, nennt man diese Menschen Astrologische Zwillinge2. Sie verfügen über faszinierende Parallelen mit teils sehr identen Lebensläufen. Die historisch bekanntesten astrologischen Zwillinge sind der wohlhabende Eisenwarenhändler Samuel Hemmings und Georg III., König von Großbritannien. Über beide wurde berichtet, dass sie dieselbe Geburts- und Todesstunde hatten. Auch gab es offiziell eine Vielzahl weiterer Parallelen, wie beispielsweise die Heirat am selben Tag. Aber natürlich spielen auch die unterschiedlichen Lebensumstände bei diesen Zwillingshoroskopen mit. Nicht jeder Mensch kann sich gleichermaßen frei entfalten. Mit Hilfe der Psychologischen Astrologie kann diesem Umstand allerdings nachgeholfen werden. Die Psychologische Astrologie wird als ein Teilgebiet der modernen, westlichen Astrologie verstanden. Sie dient einigen Vertretern der Tiefenpsychologie, der Humanistischen Psychologie, der Transpersonalen Psychologie und Individualastrologie als Entwicklungshilfe für neue Therapiemöglichkeiten.

Der schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie Carl Gustav Jung (1875 – 1961) schrieb in einem Brief an Sigmund Freud im Jahr 1911 folgendes:

 

Meine Abende sind sehr in Anspruch genommen durch die Astrologie. Ich mache Horoskopberechnungen, um dem psychologischen Wahrheitsgehalt auf die Spur zu kommen. Bis jetzt einige bemerkenswerte Dinge, die Ihnen gewiß unglaublich erscheinen werden. Bei einer Dame ergab sich durch die Berechnungen der Gestirnstellungen ein ganz bestimmtes Charakterbild mit einigen detaillierten Schicksalen, das aber nicht ihr zugehörte, sondern ihrer Mutter; dort aber saß die Charakteristik aber wie angegossen. Die Dame leidet an einem außerordentlichen Mutterkomplex. Ich muß sagen, daß in der Astrologie eines Tages sehr wohl ein gutes Stück Wissens von Ahnungs wegen, das an den Himmel geraten ist, entdeckt werden könnte […].

C.G. Jung befasste sich viele Jahrzehnte mit der Astrologie und zog bei schwierigen Patienten des Öfteren ein Horoskop zu Rate. Für ihn wiesen bereits Neugeborene bei der Geburt Prägungen auf, die ihr späteres menschliches Verhalten, maßgeblich steuern sollten. So gilt er auch heute noch, als einer der bedeutendsten Vorreiter der Psychologischen Astrologie.

 

Um einen besseren Einblick in die Arbeit einer psychologischen Astrologin gewinnen zu können, habe ich mich mit der diplomierten Grazer Astrologin Tatjana Kaltenbeck-Michl (Abb1) in ihrem Studio in Wetzelsdorf getroffen. Die ehemalige Lehrerin, Schuldirektorin und Gemeinde- und langjährige Stadträtin fand vor einigen Jahren zu ihrer heutigen Berufung. Seit 2010 unterstützt sie mit ihren Beratungsangeboten Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Das Ziel ihrer Arbeit beschreibt sie folgendermaßen:

 

Abb 1: Die Astrologin beim Erstellen eines Geburtshoroskopes.

” Wir psychologischen Astrologen fungieren als Wegweiser und zeigen den Menschen Chancen auf. Mit einem Geburtshoroskop, sehen wir die Stellung der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt. Die Planeten werden – nach der Erkenntnis “Wie das Oben, so das Unten“ – als symbolische Darstellung der in unserer Persönlichkeit wirkenden Energien betrachtet. Sie zeigen an, mit welchen Anlagen wir auf die Welt kommen. Das Horoskop ist eigentlich so etwas wie die Landkarte unserer Seele. Und gleichzeitig das Abbild unserer genetischen Disposition. Aber was die aktuellen Forschungen zur Epigenetik mittlerweile nachweist, betont die Psychologische Astrologie seit langem. Wir sind unseren schwierigen Anlagen – als Anteil an dem, was wir Schicksal nennen – nicht hilflos ausgeliefert. Es liegt in unserer Hand, welche Ausdrucksform wir ihnen geben. Und es liegt an uns, ob wir unsere „ Talentegeschenke“ auch konstruktiv nützen. Dabei kann uns die moderne Psychologische Astrologie, den Weg zu uns selbst weisen…

Besonders gern steht sie – mit ihrem pädagogischen Background und ihren Landkarten der Seele – Eltern bei Erziehungsfragen zur Seite. Als psychologische Astrologin zeigt sie Potentiale und Entfaltungsmöglichkeiten auf. So gesehen gibt es für jedes Kind ganz individuelle Botschaften, die es in seiner Entwicklung fördern, oder gar hemmen können. Als psychologische Astrologin arbeitet Frau Kaltenbeck-Michl genau diese förderlichen Botschaften, die auf dieses „besondere“ Kind zugeschnitten sind, heraus.

 

Wenn ich als Astrologin ein Horoskop einer Persönlichkeit vor mir sehe, dann sehe ich die Anlagen dieser Person. An der Marsstellung zum Beispiel sehe ich, wie gut oder wie schwer es einem Menschen grundsätzlich fällt, sich selbst zu behaupten. An der Sonne3 sehe ich, in welchen Lebensbereichen sich ein Mensch verwirklichen will, beziehungsweise kann. Die Sonne steht für das eigentliche Sein und unser Handeln. Der Aszendent4 einer Person zeigt uns z.B. das grundlegende Anliegen eines Menschen, und mit welchen Erwartungen er auf diese Welt zugeht. Als Beispiel: Ein Schütze-Aszendent geht, sofern nicht andere Aussagen im Horoskop dagegen sprechen, grundsätzlich optimistisch auf die Welt zu. Er strebt nach höherer Erkenntnis, nach Gerechtigkeit, nach Expansion und Fülle. In welchem Lebensbereich sich dieses Streben manifestieren will, zeigt die Stellung seines Herrschers Jupiter. Im Gegensatz zu unserer Sonne, ist uns dieses grundliegende Anliegen unseres Aszendenten oft für lange Zeit unbewusst. Je früher wir uns unseres Grundanliegens jedoch bewusst werden, umso früher können wir dieses konstruktiv entfalten und unserer individuellen Bestimmung gerecht werden. Dasselbe gilt selbstverständlich für all unsere durch Planetenstellungen symbolisierten Anlagen.

Eltern können so sehr früh auf die individuelle Entwicklung ihrer Kinder fördernden Einfluss nehmen.

 

Um ein Beispiel zu nennen: Kinder mit einem Löwe-Aszendenten sind geborene Darsteller. Sie suchen geradezu die „Bühnen des Lebens“. Sie lieben es im Rampenlicht zu stehen. Versuchen Sie nicht, Ihr Kind zu Bescheidenheit zu erziehen. Damit würden Sie seiner natürlichen Anlage nicht gerecht und Sie würden Ihr Kind nur verunsichern. Geben Sie Ihrem Kind die Bühne, die es braucht, aber ermuntern Sie es zu sehen, dass die anderen Kinder und andere Menschen auch besondere Talente haben.

Psychologisch betrachtet, ist es wichtig, dass wir unsere Stärken erkennen und leben lernen. Wenn wir diese allerdings durch falsche Glaubensätze abschwächen oder gar verdrängen, geraten sie immer mehr in ein Schattendasein. Später ziehen wir dann Menschen in unser Leben, die uns diese Schattenanteile aufzeigen. Manchmal projizieren wir unbewusst unsern Zorn, unsere Ablehnung auf sie. Sie leben das, was wir (noch…) nicht können. Oder aber, wir ziehen Menschen in unser Leben, die wir bewundern, und von denen wir lernen möchten. Besonders interessant wird diese Dynamik in der Beratung von Paaren, meint die Astrologin.

 

Das Wichtigste, was ich Menschen in meinen Beratungen vermitteln möchte, ist die Erkenntnis, was die Schwierigkeiten, die sie mir schildern, mit ihren eigenen Anlagen, und damit auf welcher Entwicklungsstufe sie diese leben, zu tun haben. Und wie uns aus der Kindheit übernommene Glaubenssätze oder verletzende Erfahrungen hindern können, gelingende Beziehungen zu leben. Eine Mars-Uranus Konstellation im Horoskop einer Frau z.B. ist häufig ein Hinweis auf den Glaubenssatz: „Männer bringen es einfach nicht!“ Und es ist kein Zufall, dass diese Frau immer wieder solchen Männern begegnet …“  

Abb 2: Das erste Zeitungshoroskop.

Die moderne Astrologie hat nichts Magisches, und doch vermag sie es, sehr treffsicher Erlebnisse aus der Kindheit oder der Gegenwart zu sehen und zu analysieren. Skeptiker sprechen dann gerne vom Barnum-Effekt, der die Neigung von Menschen bezeichnet, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person so zu interpretieren, dass sie als zutreffende Beschreibung empfunden werden. Allerdings wäre es sehr ungerecht die Astrologie, gerade im Hinblick auf ihre kulturhistorische Bedeutung, auf diesen Effekt zu beschränken. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen, wäre diese Diffamierung geradezu ignorant. Wer schon einmal eine Sitzung bei einer diplomierten Astrologin in Anspruch genommen hat, weiß, dass diese Analysen alles andere als vage sind. Genaugenommen sind sie erschreckend tiefgreifend, detailliert und ehrlich. Das heutige Imageproblem der Astrologie lässt sich womöglich auf die Einführung von Zeitungshoroskopen zurückführen.

Das erste Zeitungshoroskop erschien vor 90 Jahren im britischen „Sunday Express“(Abb2). Der Astrologe und Journalist Richard Harold Naylor veröffentlichte es am 24. August 1930 für die zuvor geborene britische Prinzessin Margaret. Die neue Rubrik gefiel, und das Horoskop konnte sich bis heute in den Tageszeitungen etablieren. Besonders beliebt und verkaufsfördernd sind die diversen Horoskope zum Jahreswechsel. Wobei man diese umfangreicheren Prognosen differenzierter als die herkömmlichen Tageshoroskope betrachten muss. Für das Jahr 2020 findet man zum Beispiel sehr viele treffende Vorhersagen. Nicht unbedingt für die individuellen Tierkreiszeichen, für das Jahr an sich, aber sehr wohl.  

 

WERTEWANDEL | Auch der Grazer Astrologin war – wie allen seriösen Astrologinnen und Astrologen – die im Jahr 2020 zu erwartende Wende schon länger bekannt.

 

Zyklus Saturn – Pluto im Steinbock

Saturn und Pluto begegnen sich in etwa alle 32-37 Jahre. Ihr letztes Treffen im Steinbock fand jedoch am 03.01.1518 statt. 1518 stellte sich historisch betrachtet als ein sehr turbulentes Jahr heraus. In Europa begann zu dieser Zeit eine neuerliche Pestwelle, die in Teilen bis 1525 anhielt. Außerdem brachten europäische Eroberer die Pocken nach Amerika, wo sie ab 1518 unter den Indianern verheerende Epidemien auslösten. 5-8 Millionen Menschen fanden den Tod. Noch heute wird diese Epidemie für den größten Teil der Dezimierung der indigenen Völker verantwortlich gemacht. Ende 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen zur Ablasspraxis an die Wittenberger Schlosskirche geschlagen haben. Im August 1518 wurde er angewiesen, sich der Anklage wegen Ketzerei zu stellen. Mit der Reformation Martin Luthers begann ein Zeitalter der konfessionellen Polarisierung. Die Auflehnung gegen die Lebensführung der Priester, gegen die Geldgier und die Prunksucht des Vatikans, spaltet die Christenheit nachhaltig.

 

Saturn steht für die Einschränkung. Für den Staat, Gesetze, Grenzen und Beschränkungen. Pluto hingegen fordert unerbittlich Wandel ein, und zwar dort, wo er notwendig ist. Er zwingt zum Aufgeben. Pluto ist Macht und Ohnmacht und steht für tiefsitzende Ängste. Saturn steht aber auch für die Konzentration auf das Wesentliche. In diesem Zyklus sind nachhaltige, umfassende Wandlungen fester Strukturen, die zu tiefer Erneuerung führen, möglich.

Der zweite Zyklus findet zwischen Jupiter und Pluto statt. Auch hier geht es wieder um Macht und Ohnmacht. Wandel wird eingefordert wo er nötig ist. Jupiter steht für Fülle, Werte und Weisheit. Er wird auch gerne als der große Wohltäter bezeichnet. Da Jupiter seit Dezember 2019 allerdings im Steinbock steht, und dort noch bis zum 19. Dezember 2020 verharrt, ist dieser Wachstum mit mehr Anstrengung als sonst verbunden. Besonders interessant ist die kommunikative Ebene dieses Zyklus. Auf dem Blog der Grazer Astrologin Tatjana Kaltenbeck-Michl kann man dazu folgendes nachlesen:

 

[].mit Pluto an seiner Seite wird aus dem idealistischen „Prediger“ Jupiter, der die anderen von seinem eigenen Weltbild überzeugen will, allzu leicht im missionarischen Übereifer ein Kreuzritter. Denn der kompensatorische Pluto verdichtet, verbeißt sich, erhebt die eigene Überzeugung zum allgemeingültigen Prinzip, macht Druck. Verweigert jedes „Ja, aber“, kennt keine Grauschattierung. „Schwarz oder Weiß“ lautet sein Motto. Und „Alles oder nichts”.

Auch der dritte bedeutende Zyklus, der Jupiter-Saturn-Zyklus, prägt uns 2020 hinsichtlich unserer Taten und unseres Handelns. Dieser, nur alle 20 Jahre stattfindende Zyklus, wird die Große Konjunktion genannt. Das Besondere dabei ist, dass sie sich rund 200 Jahre lang immer in demselben Element abspielt. 2020 aber wechselt sie nun vom Element Erde (Steinbock) in das Element Luft (Wassermann). Dies lässt hoffen, dass demokratische Werte wieder besser zum greifen kommen. Wenn diese beiden Planeten aufeinandertreffen, kann die strukturierte Suche nach geistiger Horizonterweiterung, persönlicher Entwicklung und Sinnfindung entstehen. Manche Astronomen und Historiker vermuten übrigens, dass zur Zeit von Jesu Geburt, und dem Erscheinen des Sterns von Betlehem, genau dieselbe Konjunktion auftrat.

 

Wenn der Saturn am 21.12. aus dem Steinbock in den Wassermann wandert, treffen zwei Gegenspieler aufeinander. Saturn, der strenge Gesetzeshüter tritt in das Zeichen Wassermann, das archetypisch für Freiheit, Autonomie, gesellschaftliche Reformen im Sinne von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit und im Extremfall für Rebellion und Revolte steht. Das wird spannend, aber auch umso gefährlicher, je unbeugsamer die saturnischen Gesetzesgeber sich gebärden. Optimistisch betrachtet könnte allerdings Vieles für uns leichter werden.

Rückblickend werden wir also feststellen, dass wir vielleicht doch mehr auf die Prognosen der Astrologen hätten hören sollen. Diese hätten uns womöglich bewusster und reflektierter, durch dieses Krisenjahr geleitet. Aber dank ihnen dürfen wir auch hoffen.

 

„Unsere jetzt so sichtbar gemachte persönliche Verletzlichkeit hält uns den Spiegel vor: Wir haben ein verletztes gesellschaftliches System geschaffen. Es liegt an uns, dieses zu heilen“

Zitat aus dem Blogbeitrag:
„Corona astrologisch betrachtet: Eine neue Ära nimmt Fahrt auf“
www.myownway.at

 

Naturgemäß fangen Menschen erst dann an, ihre Denkweise und ihr Tun zu hinterfragen, wenn sie sich in einer Krise befinden. Die momentane Corona-Krise, erweist sich nun als eine globale Krise, die die gesamte Menschheit betrifft. Sollten wir es also schaffen, die Chancen in diesen finanziellen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Erschütterungen zu erkennen, könnte es tatsächlich einmal so etwas wie ein „Licht am Ende des Tunnels“ für uns alle geben. Unser Größer-Schneller-Weiter-Denken, könnte nach diesem Jahr, endgültig ausgedient haben. Wir sollten 2020 also als eine Art Weckruf sehen. Einer, der ein Werteumdenken fordert und uns dazu zwingt, den Fortschrittsbegriff neu zu definieren. Die Ressourcen dieser Erde sind nun mal begrenzt, unser aller Handeln hat – teils sehr drastische – Folgen (Tschernobyl, Zoonosen, Klimakatastrophen…) für unsere Nachwelt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft zusehends auf. Der Weg, den wir eingeschlagen haben, erwies sich in vielerlei Hinsicht als falsch. Ab 2023 ergeben sich astrologisch betrachtet aber neue Pfade. Ab da wechselt Pluto in den Wassermann, wo er schlussendlich bis 2044 auch verharrt. Vieles wird leichter. Historische Traditionen brechen, unsere Ansichten ändern sich. Neue Reformen, zum Wohle der Allgemeinheit entstehen. Pluto hat einen enormen Einfluss auf die Menschheit – also auf das Kollektiv – an sich. Ab 2025 sollten dann schlussendlich aber alle Resultate der 2020 initiierten Wandlungsprozesse sichtbar werden. Saturn, Neptun und Uranus treten in neue Tierkreiszeichen ein. Ein neues, besseres und nachhaltigeres Zeitalter kann somit beginnen…

 

 

Ein großes Dankeschön an Frau Tatjana Kaltenbeck-Michl!
Nähere Infos zu ihren astrologischen Analysen und Seminaren findet ihr hier:
www.myownway.at

 

 

1) GEBURTSHOROSKOP:

Zur Erstellung wird das Geburtsdatum, die Geburtszeit und der Geburtsort benötigt. Es beruht auf 12 Tierkreiszeichen, 10 Planeten (die Planeten des Sonnensystems + der Mond) und ihren Konstellationen, 12 Häusern (auch Felder genannt, darunter das 1. Haus, der Aszendent), 2 Mondknoten sowie den Linien zwischen den Himmelskörpern zur Bezeichnung von Winkelbeziehungen (sogenannte Aspekte

2) ASTROLOGISCHE ZWILLINGE:

Die Häufigkeit astrologischer Zwillinge aus mathematischer Sicht: In einer Stadt mit 1 Million Einwohnern sollen etwa 4000 astrologische Zwillingspaare pro Jahr in einem Zeitintervall von fünf Minuten und weniger geboren werden.

Zum Vergleich: In einer Stadt wie Wien mit 1,897 Millionen Einwohnern gibt es ca. 50 Geburten täglich. Das sind rund 18.000 Geburten pro Jahr. Ich persönlich halte es für unwahrscheinlich, dort 4000 Menschen zu finden, die auch nur annähernd zur selben Zeit auf die Welt kamen…aber ja: 4000 sollen es sein. So die Statistik.

3) SONNE:

Die Stellung der Sonne im Horoskop zeigt an, was den Lebenskern einer Person ausmacht, wo Kraft, Willen und Selbstbewusstsein in der Persönlichkeit verankert sind.

4) ASZENDENT:

Durch die tägliche Drehung der Erde um die eigene Achse steigen in 24 Stunden alle Tierkreiszeichen einmal auf. D.h. durchschnittlich alle zwei Stunden wechselt das Horoskop den Aszendenten.

 

 


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